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Schwangerschaft und Übergewicht – Schwangerschaft nach einer Magenverkleinerung-Operation

 

Eine Schwangerschaft bei Übergewicht kann das Risiko mehrerer Schwangerschaftskomplikationen erhöhen, wie z.B.

 

•          Schwangerschaftsbedingte Erkrankung an Diabetes: Die Rate während der Schwangerschaft an Diabetes (schwangerschaftsbedingte Erkrankung an Diabetes) zu erkranken ist bei übergewichtigen Frauen höher als bei Frauen mit Normalgewicht.

•          Präeklampsie. Bei Frauen mit Übergewicht besteht nach der 20. Schwangerschaftswoche das Risiko an Blutdruck zu erkranken sowie eines Anstieges der Proteinmenge im Urin (Präeklampsie).

•          Infektion: Bei Frauen mit Übergewicht steigt während der Schwangerschaft das Risiko einer Harnwegsinfektion. Übergewicht erhöht das postnatale Risiko bei Babys, die per Kaiserschnitt oder normal geboren werden.

•          Thrombose: Bei übergewichtigen Frauen besteht das Risiko durch die Bildung von Blutgerinnseln in den Blutgefäßen an schwerwiegenden Krankheiten (Thrombose) zu erkranken. 

•          Obstruktive Schlafapnoe: Bei Frauen mit Übergewicht gibt es das Risiko schwerwiegender Schlafstörungen. Während der Schwangerschaft wird die Atmung wiederholt angehalten und erneut aufgenommen (obstruktive Schlafapnoe).

•          Verzögerte Geburt: Bei Übergewicht steigt das Risiko einer fortsetzenden Schwangerschaft über den erwarteten Geburtstag hinaus.

•          Kaiserschnitt: Bei Schwangerschaft mit Übergewicht besteht ein höheres Risiko eines elektiven und Notfall-Kaiserschnitts. Darüber hinaus treten bei übergewichtigen Frauen Kaiserschnittkomplikationen wie einer verzögerten Heilung und Wundinfektionen auf. Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen und normalen Geburt nach Kaiserschnitt ist bei übergewichtigen Frauen vergleichsweise gering.

•          Abtreibung: Das Risiko von Tot-und Fehlgeburten liegt bei übergewichtigen Frauen höher.

 

Wie wirkt sich Übergewicht auf das Baby aus?

Während der Schwangerschaft können infolgedessen bei Babys unterschiedliche Gesundheitsprobleme auftreten:

Makrosomie: Bei übergewichtigen Frauen kann das Gewicht des Neugeborenen deutlich über dem Durchschnitt liegen. Das Körperfett erhöht das Risiko, zusätzlich (Marosomia) zu entwickeln als bei anderen Babys. Studien belegen, dass es das Geburtsgewicht sowie das Risiko von Übergewicht bei Kindern erhöht.

Chronische Krankheiten: Bei Übergewicht in der Schwangerschaft ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Ihr Baby im Erwachsenenalter an Herzerkrankungen oder Diabetes erkrankt. 

Geburtsfehler: Studien belegen, dass bei Übergewicht in der Schwangerschaft ein höheres Risiko einer Geburt mit Geburtsfehlern besteht, z.B. einer Erkrankung, die sich auf das Herz oder das Gehirn oder das Rückenmark (Nerventraktdefekt) des Babys auswirken kann. 

 

Schwangerschaft nach einer Magenverkleinerung(Schlauchmagen)-Operation

Bei einer Magenverkleinerung(Schlauchmagen)-Operation werden keine Eingriffe vorgenommen, die eine Schwangerschaft verhindern. Es wird jedoch empfohlen, eine Schwangerschaft mindestens zwölf Monate nach einer Magenverkleinerung(Schlauchmagen)-Operation zu planen. Dieser Prozess dient der Mutter ihr Idealgewicht zu erreichen und für eine Weile bei diesem zu verbleiben. Außerdem nimmt die Mutter in dieser Zeit ausreichend Vitamine und Mineralien sowohl für sich als auch für das Baby auf. Nach einer Magenverkleinerung(Schlauchmagen)-Operation sollten Ernährungsberater der Bariatrik, Allgemeinchirurg, Gynäkologe und Geburtshelfer der Mutter diesen Prozess in Zusammenarbeit miteinander beginnen und beenden.